Surfboard

KAPITEL 14 I DIESES SURFBOARD BRAUCHST DU FÜR DEN FLUSS!

Welches Surfboard passt den nun zu mir?

Das ist eine gute Frage und gar nicht mal so einfach zu beantworten. Es gibt so viele Faktoren, die hier eine Rolle spielen. Bist du Anfänger, Fortgeschritten oder gibt es schon eine Surf Variante, die du beherrscht? Willst du im Meer, Fluss oder doch auf dem See surfen? Und wenn du im Fluss surfen willst, was willst du surfen? Bungee, Seilwinde oder nur am starren Seil? Phuu, ganz schön viel auf einmal. Wir versuchen dir hier einen guten Anhaltspunkt zu geben.

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Es gilt der Grundsatz, mit dem richtigen Board, kann jeder Surfen, VERSPROCHEN! Aus der Länge, Breite und Dicke deines Surfboards ergibt sich das Volumen, dass in Litern gemessen wird. Das Volumen bestimmt, wieviel Auftrieb du hast und ist der wichtigste Faktor wenn du startest mit Surfen. Je mehr Auftrieb du hast, umso leichter fällt das Paddeln, und Surfen bei geringer Geschwindigkeit. Jedoch sinkt das Board nicht so fest ins Wasser und es ist somit schwieriger enge Kurven zu ziehen.

Dies bedeutet so viel wie. Hast du noch nie gesurft, brauchst du Volumen. Aber wieviel denn nun?

Hier ein Beispiel fürs Surfen im Meer

Anfänger:  50kg (30-40 Liter)   70kg (38-50 Liter)   90kg (45-70 Liter)

Fortgeschritten:  50kg (28-35 Liter)   70kg (32-45 Liter)   90kg (38-50 Liter)

Profi: Was fragst du uns, das solltest du selbst wissen!

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Desto länger oder breiter das Surfboard ist, desto stabiler wird es. Jedoch büßt man damit viel Wendigkeit ein. Hier gilt: Desto breiter dein Board ist, desto besser muss das Volumen stimmen, damit du noch Kurven fahren kannst. Bei der Länge ist dies anders. Auch ein sehr langes Board kann noch wendig gesurft werden, solange es nicht zu breit ist. Du siehst, das Volumen und die Breite deines Boards sind das entscheidende.

Wie verhält sich dies nun beim Surfen in den Schweizern Flüssen? Da das Aufstehen auf das Surfboard bei unseren Surf Variationen viel einfacher als im Meer ist und kein anstrengendes minutenlanges Paddeln erforderlich ist, brauchst du natürlich auch nicht so viel Volumen zum Starten. Hier gilt folgendes.

Hier ein Beispiel für: Bungeesurfen, Seilwinde, SeporFlow Surf System

Anfänger:  50kg (26-35 Liter)    70kg (32-45 Liter)    90kg (38-50 Liter)

Fortgeschritten und Profi:  50kg (20-28 Liter)    70kg (28-35 Liter)    90kg (32-45 Liter)

Für den Fluss empfehlen wir dir ein Board zwischen 18′ und 20′ Breite zu nehmen. So kannst du enge Kurven ziehen und das Board rutscht dir nicht gleich unter den Füssen weg. Zu Beginn empfehlen wir dir ein Softboard das mindestens 5’2 in der Länge ist. Bei einem Hardboard ungefähr 6’0-6’5. Wen du schon geübt bist im Surfen, empfehlen wir dir eine Länge des Hardboards zwischen 5’8 und 6’3 und einer Breite von 17,5′- 19,1/4′. Ist natürlich auch abhängig vom Gewicht des Surfers. Jedoch kann man, wenn man geübt ist, praktisch alles surfen mit den verschiedenen Flusssurf Systemen. Auch die Richtwerte oben sind nur Anhaltspunkte für den Einstieg. Am besten ist es, wenn man immer mit dem gleichen Surfboard surft, desto schneller und steiler steigt die Lernkurve. Sobald du dein Gleichgewicht auf dem Wasser gefunden hast, zögere nicht und versuche ein wendigeres Board mit dem passenden Volumen für dich, da du so noch schnellere Fortschritte machst. Hast du noch mehr Fragen zu Surfboards? Dann zögere nicht und kontaktiere uns.

Wachs oder Pad?

Das ist mehr oder weniger dir überlassen. Nicht wie beim Surfen im Meer, bist du beim Flusssurfen viel am Land unterwegs. Falls du mit Wachs surfst, wirst du merken das du immer wie mehr Schmutz im Wachs hast und zum Erhalten des Grips ist es ratsam nach einer gewissen Zeit neuen Wachs aufzutragen. Bei einem Pad sammelt sich dieser Schmutz weniger und kann einfach abgewaschen werden. Es ist mehr oder weniger dir überlassen. Falls du Wachs verwendest, schaue doch darauf das dieser Umweltschonend und für deine Flusstemperatur geeignet ist.

Tipp: Falls du ein Muster oder ein Bild auf deinem Surfboard hast, dass nicht durch Wachs oder ein Pad verdeckt werden soll, dann haben wir eine coole Alternative für dich. Die Hexagon Pad von HexaTraction sind durchsichtige, rutschfeste Pads, die ideal zum Flusssurfen sind. Egal ob mit oder ohne Boots, Halt wirst du hier finden. Bestellen kannst du diese ganz einfach bei surfari.

Welches Finnensetup ist im Fluss am besten?

Da du im Fluss meistens eine doch recht starke Strömung hast, ist es ratsam mit 3 langen Finnen zu starten. Diese geben dir und deinem Surfboard die nötige Stabilität und es wird dir einfacher fallen zu Surfen. Bist du schon ein bisschen geübter kannst du auch mit 2 langen Aussenfinnen und einer kleinen Mittelfinne oder sogar nur mit 2 Aussenfinnen Surfen. Es wird dir so einfacher fallen eine enge Kurve zu ziehen, jedoch muss diese präziser sein, da sonst dein Surfboard anfängt zu Sliden und du den Halt verlierst. Auch von der Stabilität her wirst du nicht mehr so viel haben wie mit 3 Finnen, jedoch gewöhnst du dich schnell an diese neue Wendigkeit. Du kannst selbstverständlich auch ganz ohne Finnen Surfen. So kannst du deine Balance auf dem Surfboard sehr gut üben und Drehungen sowie Sliden fallen dir so auch viel einfacher.

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Hoffentlich konnten wir dir einige Anhaltspunkte geben und wünschen dir viel Spaß beim Ausprobieren.

Dein SEPORSURF Team

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